Felix Droese, Der Grafenberg, 1971/1972, vielteiliges Konvolut © VG-Bild-Kunst, Bonn, 2026, Foto: Mareike Tocha/Kolumba, Köln
Raimund vom Tisch ohne Namen (ToN) lädt zur Veranstaltung im November ein:
Liebe Freunde,
Am 14. November findet unsere nächste Veranstaltung statt. Nach langer Zeit (Nov. 2019) gehen wir wieder ins Kolumba. Zum einen überwältigt die einzigartige Architektur des Hauses.
Architekt Peter Zumthor. Zwei Vorgaben prägten den im September 2007 eingeweiten Neubau: Alles, was am Beginn der zehnjärigen Planungs- und Bauzeit von der 2000-jährigen Geschichte des Ortes vorhanden war, sollte erhalten bleiben, aber nichts sollte rekonstruiert werden. Peter Zumthor reagierte darauf mit einem Entwurf, der die Vorstellung des “wir bauen einfach weiter” auf konsequentester Weise verfolgt.Denn der Neubau entwickelt sich fugenlos auf den Ruinenwänden der spätgotischen Kolumba-Kirche und erforderte im Großen und Kleinen eine Vielzahl spezifischer Lösungen, für die es keine Vorbilder gab.
Der größte Raum umfaßt die wechselvolle Geschichte der Stadt und birgt die in ihrer Funktion selbstständige Kapelle der Madonna in den Trümmern. Das Kunstmuseum Kolumba hat zugleich die Funktion eines Schutzbaus für die Grabung , die mit ca. 900m² das größte Ausstellungsobjekt des Museums ist.
Jährlich wechseln die Ausstellungen dort. In diesem Jahr:
»Have you ever fallen in love with a clock?«
Über Norm und Abweichung
Es könnte sein, dass sie eines Tages aufwachen und keine Kraft finden, um aufzustehen. Vielleicht brechen Sie sich auch »nur« den rechten Arm und werden dazu gezwungen, Ihre linke Hand zu trainieren. Es kann aber auch sein, dass Sie sich verlieben. Sie kippen aus dem Alltag und vertraute Orte erscheinen in neuem Licht. Die Gedankenspiele machen deutlich, dass wir über Norm und Normalität oft erst dann nachdenken, wenn sie nicht mehr greifen. Die Normen, die in unserer Ausstellung verhandelt werden, sind vom Menschen geschaffen – es sind kollektive Vereinbarungen.
Die Künstlerinnen in dieser Ausstellung erforschen, wie Normen entstehen und funktionieren. Sie überprüfen und stellen in Frage. Vor allem aber arbeiten sie an Vorschlägen, die unser Denken und Handeln aus seinen Bahnen werfen und als Abweichungen oder Alternativen verstanden werden können – genauso wie die Uhr von Finnegan Shannon, der wird den Titel unserer Ausstellung verdanken.*
*Text aus der Webseite Kolumba.de
Organisatorischen
Treffpunkt:
Am Samstag, den 14. November 2026
17:15 Museum Kolumba, Kolumbastr. 4
Beginn der Führung: 17:30 Uhr
Die Führung findet außerhalb der regulären Öffnungszeiten statt.
Kosten:
Eintritt und Führung: 15,00 €
Gruppenpreis, keine weiteren Ermäßigungen!
90 Minuten
Abendessen:
Um 19:30 Uhr haben wir einen Tisch im Restaurant Athen’s reserviert.
Heumarkt 2-4, 50667 Köln
Einzelheiten: www.athens-koeln.de
Anmeldung:
Mail an: tisch-ohne-namen@gmx.de
oder telefonisch: 02421 407716
oder mobil/WhatsApp: 01522 8833 742
Anmeldeschluß:
Donnerstag, 05.11.2026
Achtung! An- und Abmeldungen sind nach diesem Termin nicht mehr möglich.
Kurzfristige Absagen sind kostenpflichtig!
Hinweis:
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt.
Für den Tisch ohne Namen

Raimund